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Besichtigung am 17. Nov. 2009: Alpenverein-Museum in der Hofburg, Innsbruck

Sonderausstellung: „Berge – eine unverständliche Leidenschaft“



O.Barth, Morgengebet/Großglockner

 Mit Frau Monika Gärtner - der Leiterin des Museums – begaben wir uns auf eine Wanderung: Ausgehend von der Eingangshütte gingen wir über den Karmesinkogel auf die Jubelspitze und wieder hinunter zur Seufzerhütte. Entlang des Weges entdeckten wir Beeindruckendes und Malerisches. Wir verfolgten Spuren von Wanderern und Wissenschaftlern aus den letzten zwei Jahrhunderten. Was trieb sie in die Berge und wie ging es ihnen dabei?

Über Jahrhunderte hinweg waren Gebirge angsteinflößende Erhebungen in der Landschaft, die ein ungeliebtes Hindernis darstellten. Heute sind die Alpen der Tummelplatz Europas – ein beliebtes Ziel für Menschen aus der ganzen Welt.

 

700 Quadratmeter Ausstellung stehen zur Verfügung für die unterschiedlichen Dimensionen des Bergsteigens, das Körper, Geist und Seele wohl tut, aber auch über die Maßen in Anspruch nimmt. Gerade in der Kombination von Bewegungsdrang und Forschungstrieb muteten sich Menschen in der Geschichte des Alpinismus viel zu. Grundlage für die Aktivitäten in der Höhe war ein Umschlagen der Gebirgswahrnehmung. Der Berg, der immer als Unding gegolten hatte, wurde im späten 18. Jahrhundert interessant, reizvoll, schön. Die Kunst reagierte auf diese Wende und beförderte sie ihrerseits, die Wissenschaft zog mit, und der Alpintourismus ließ nicht lange auf sich warten. Bis heute ist die Imagologie des Bergsteigens geprägt von der Ambivalenz des Aufregenden.

 

Die Sonderausstellung: „Berge – eine unverständliche Leidenschaft“ wird noch bis 2012 gezeigt.

 

 








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