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Tiroler Kiwanistag 11.10.2002

zehnjähriges Jubiläum Kiwanis Club Innsbruck-Maximilian

Amtsübergabe des Governors Distrikt Östereich und Leutnant-Governors der Division Tirol



Im Rahmen des Tiroler Kiwanistag 2002 feierte der Kiwanis Club Innsbruck-Maximilian sein zehnjähriges Jubiläum. Dieser Anlass wurde auch mit der feierlichen Amtsübergabe des Governors Distrikt Östereich und Leutnant-Governors der Division Tirol verbunden.  

Im historischen Ambiente des Urichhauses waren nicht nur die zehn Kiwanis-Clubs der Division Tirol vertreten, es kamen auch Prominente des ganzen Distriktes Österreich, um am Tiroler Kiwanistag teilzunehmen. Dieser traditionelle Tag wird immer von dem Club gestaltet, der auch für ein Jahr den Leutnant Governor (Lt.Gov.) stellt. Das ist heuer der KC Innsbruck-Maximilian, dessen Gründungsmitglied Dr. Bernhard Stanger den amtierenden Lt.Gov. Margot Kohla vom KC Innsbruck Amica, dem einzigen Damenclub Tirols, ablöst.

Margit Kohla betonte bei der Übergabe den Gemeinschaftsgedanken: "Unsere Clubmitglieder sind die vielen starken Pfeiler unserer Brücke" - Jener Brücke, "die die Kiwanier den Kindern dieser Welt in die Zukunft bauen", nahm auch der neue Lt.Gov. Stanger Bezug auf das Kiwanis-Logo. Stanger will in seinem Amtsjahr vor allem "die Freundschaft im Club, zwischen den Clubs und die Freundschaft nach außen" pflegen und mit gemeinsamen Charityaktionen weiterhin Bedürftigen unbürokratische Hilfe leisten. Dies tat der KC Innsbruck-Maximilian in den zehn Jahren seines Bestehens in hohem Maße: Mehr als 73.000 Euro (eine Million Schilling) lukrierten die 20 Mitglieder, um damit in Not geratene Familien und Kinder in Tirol zu unterstützen - nicht nur durch Geldleistungen, sondern auch durch Anschaffungen von Spezialbetten, Heizstoffen oder Maschinen.

Wichtig ist den Kiwaniern schnelle unkonventionelle Direkthilfe, wie etwa "150.000 Euro für die Hochwasseropfer innerhalb von zwei Wochen", gab Österreich-Distrikt-Governor Dietmar Plöbst Einblick in jüngste Aktionen. Erstes Ziel bleiben aber die Kinder, für sie sollen auch beim nächsten überregionalen Projekt, der Hilfe für Müllmenschen in Madagaskar, fünf Häuser finanziert werden, informierte Plöbst.

"Die Kiwanier bauen Brücken, das SOS-Kinderdorf baut Dörfer der Nächstenliebe in der ganzen Welt", sprach der Festredner Dr. Wilfried Vyslozil eine große Gemeinsamkeit an. In sehr persönlichen Eindrücken vermittelte er die große Notwendigkeit des humanitären Einsatzes aller engagierten Hilfswerke, um den Kindern dieser Welt ein besseres oder überhaupt ein Leben zu ermöglichen.








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